|
 |
 |
 |
 |
Das 1807 erbaute Restaurant (damals noch unter dem Namen
"Zu den XIX Kantonen) steht an zentraler Stelle zwischen
den Dörfern Düdingen, Tafers, Schmitten und der Stadt
Freiburg. Wegen seiner zentraler Lage war es schon immer
ein wichtiger Tagungsort – und ist dies noch immer!
Nach einer Umbauzeit von rund drei Monaten und einer
finanziellen Investition von Fr. 1 Mio. wurde das Planet
Edelweiss am 18.12.1997 durch die Planet Edelweiss AG im
typischen Swiss Ethno Look eröffnet.
Das historische Gebäude in Mariahilf, welches unter
Denkmalschutz steht, wurde regelrecht ausgehöhlt, neue
Wände und Decken hineingezogen, das ganze Mobiliar
ausgewechselt und im ersten Stock eine professionelle
Musik- und Lichtanlage inkl. Bar installiert. Äusserlich
durften keine Veränderungen vorgenommen werden – doch
man konnte auch hier mit entsprechenden Lichteffekten
Veränderungen herzaubern. Viel Wert wurde auf die
Innendekoration gelegt. Die Wände wurden mit Edelweiss
Blumen, Kühen und typischen Schweizer Markenzeichen
dekoriert. Die Farben sowie die Möbelstücke
entsprechendem Swiss Ethno Look im Sinne des Michel
Jordi...
Im Erdgeschoss findet man neben den Tischen eine
Pappmaché Kuh, original goldene Polygram-Scheiben von
Peter Reber, Polo Hofer, Gotthard und anderen bekannten
Künstlern. Mittelpunkt ist die grosse, 30 plätzige Bar
an der der Gast seinen Aperitif bestellen kann, bevor er
am Tisch in der "Cordon Blues Factory" aus 14
verschiedenen Cordons Bleus wählt (gemäss Radio DRS 3
die besten der Schweiz). Doch die Speisekarte beschränkt
sich nicht nur auf Cordons bleus. Frische Salate,
Nudelgerichte, Chicken Menüs sowie kleinere Snacks
können ebenfalls eingenommen werden. Auch werden immer
wieder spezielle Anlässe organisiert, welche die
Gaumenfreuden höher schlagen lassen.
Ob dies jetzt ein Spaghetti Abend, eine
aussergewöhnliches Silvester-Buffet oder ein
winterliches Fondue Essen auf der Terrasse ist – im
Planet Edelweiss ist immer für Abwechslung gesorgt.
Im oberen Stockwerk, welches Platz für 200 Gäste bietet
und sich über 2 Etagen erstreckt, findet der Gast ein
gemütliches Ambiente vor mit Barbetrieb, gemütlichen
Ledersesseln und einem abwechslungsreichem Musik- und
Unterhaltungsangebot. Das Musikkonzept des Planet
Edelweiss erstreckt sich quer durch den musikalischen
Gemüsegarten. Von Pop, Rock, Trance, House, RnB, Latino,
Reggae, News hin zu den 60's bis 90's und weiter zum
Schlager bis hin zum Volkstümlichen – es gibt kaum einen
Musikwunsch, der die Planet DJ's ihren Gästen nicht
erfüllen können.
Der Musikstil wird, nicht wie in anderen Discos und
Bars, den Gästen entsprechend angepasst. Die DJ's haben
den Slogan : erlaubt ist, was gefällt und den Gästen
spass macht. Ebenfalls soll die gespielte Musik dazu
beitragen, gute Laune und eine angenehme Stimmung zu
verbreiten. Und genau dieses Konzept ist der Unterschied
zu vielen anderen Bars und Discos und bestätigt den seit
10 Jahren ungebrochenen Erfolg des Planet Edelweiss.
Das Planet Edelweiss setzt auf professionelle
Gästebetreuung. Dies fängt bei der Lokalgestaltung an
und wiederspiegelt sich ebenfalls wieder in dem
adäquaten Restaurant- und Barbetrieb bis hin zu den
professionellen DJ's.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Die Geschichte des Cordon bleu - Historischer Tiefgang
und kulinarischer Hochgenuss
( Von Paul Imhof, 10.1.1999, Sonntagszeitung)
Zwei dünn geklopfte Schnitzel, Schinken, Käse und
Panade, daraus ein kompaktes Paket geformt, in Butter
goldbraun gebraten und mit einer halben Zitrone
angerichtet. Das ist, in Kurzfassung beschrieben, ein
Cordon bleu. Doch wer hat es erfunden?
Auf der Suche nach den besten Cordon bleus durchstreifen
Liebhaber die ganze Schweiz. Sie klappern Landgasthöfe
ab und hoffen, unter dem Währschaften auf den
Speisekarten ihren Favoriten zu finden, vom Schwein
geschnitten und mit Gruyère gefüllt. Sie suchen die
letzten Restaurants auf, die ihre gutbürgerliche Küche
noch nicht ausrangiert haben. Ist ihnen das Glück hold,
erleben Sie einen Hochgenuss mit Schwein und Emmentaler.
Klebt Pech am Teller, stinkt der Inhalt vom Rüebli bis
zum Zitronenschnitz nach Fritieröl. Aus dem Fleisch
quillt Scheibelettenkäse wie Béchamelsauce. Eine
Frechheit. Scheibelettenkäse eignet sich allenfalls als
Geschmackspolster zwischen zwei Bierdeckeln oder als
Haftunterlage für Jassteppiche.
Wie das Cordon bleu richtig zubereitet werden soll, ist
zwar vorgeschrieben, aber umstritten. Die
Lebensmittelverordnung verlangt Kalbfleisch. Der Koch
nimmt jedoch häufig das schmackhaftere Schweinefleisch.
Die Käsewahl ist zwar frei, trotzdem werden Gruyère und
Emmentaler bevorzugt. Ob Kalb oder Schwein, Gruyère oder
Emmentaler - die Wahl der richtigen Kombination ist ein
endloses Diskussionsthema unter den Verehrern des Cordon
bleus. Welche aber die ursprüngliche Form ist, lässt
sich nicht nachweisen. Es fehlt ein Originalrezept!
Indizien weisen ins Wallis. Dort lässt jedoch ein
Kochlehrer auf Anfrage ausrichten, das Cordon bleu
stamme aus dem Osten, irgendwo "là-bas", in der
Deutschschweiz vielleicht, in Deutschland oder
Österreich. Dieser geographische Schwenker ist sicher
nicht unlogisch, denn panieren gehört kaum zu den
Spielarten der grossen französischen Küche. Die
Meisterstücke der Panierkunst, die Wiener Schnitzel und
Costoletta alla Milanese, sind alpenländische
Errungenschaften.
Cordon bleu heisst blaues Band. Blaue Bänder zieren
Kinderköpfe, sie halten Blumensträusse zusammen, sie
werden als Auszeichnung an Personen geheftet. Aber an
Gerichte? Zwei blaue Bänder spielen auf der Suche nach
der Urform des Cordon bleu eine Rolle. Und um beide
ranken sich Legenden.
Die erste Legende: Das Cordon bleu ist die
Meisterleistung einer französischen Königin in Paris,
die dafür mit dem blauen Band belohnt worden ist.
Das Band ist keine Legende. Der französische König Henri
III zeichnete mit dem Cordon bleu Ritter und andere
Mitglieder des "Ordre des Chevaliers du Saint-Esprit"
aus, den er 1578 gegründet hatte. Wer dieses Band tragen
durfte galt als Person, die Frankreich ehrenvoll zur
Seite stand. Dazu gehörten selbstverständlich auch
Köche. Diese sollten das Band bald nicht mehr aus der
Hand geben - erst recht, nachdem König Louis XV das Band
der Köchin seiner Geliebten Gräfin Dubarry verliehen
hatte.
Das Cordon bleu als Ehrbezeugung wurde derart gewichtig
und allen Franzosen geläufig, dass diese Bedeutung in
den offiziellen Sprachschatz aufgenommen wurde. Im
Wörterbuch Pons steht unter dem Stichwort Cordon bleu:
guter Koch, gute Köchin. Cordon bleu war auch der Name
einer Kochschule und einer Zeitschrift, die Auguste
Colombier vor gut hundert Jahren in Paris gegründet
hatte. In Grossbritannien wurden Köche nach
erfolgreicher Ausbildung in Frankreich mit einem Cordon
bleu geehrt.
Erfunden in Frankreich? Panieren gilt da als ländliche
Marotte
Trotz der Häufung von blauen Bändern in Paris ist es
eigentlich unwahrscheinlich, dass das Cordon bleu
erstmals in Frankreich verspiesen worden ist. Panieren
gilt als marginale , ländliche Marotte und die
Aufschichtung von Speisen, die besser einzeln
aufgetragen werden, als stilistischer Makel. In der
klassischen französischen Küche wird Schinken als
Vorspeise gereicht, Schnitzel als Hauptgang und Käse als
Dessert.
Die zweite Legende: Das Cordon bleu wurde von einem
Walliser Schiffskoch kreiert.
Ein Cordon bleu wurde von einer Gruppe britischer und
anderer Journalisten als Ehrenpreis für Passagierschiffe
verliehen, die die Ost-West-Passage über den Atlantik am
schnellsten bewältigten. Die "Bremen" glitt 1928 vom
Stapel und legte am 16. Juli 1929 in Bremerhafen zur
Jungfernfahrt nach New York ab. Sie war ein
Schnelldampfer: 51'656 Bruttoregistertonnen, vier
Schrauben, vier Getriebeturbinen mit 130'000
Wellenpferdestärken (PSw); 286,10 Meter Länge, 31,06
Meter Breite. In New York traf sie mit neuem Rekord ein
und erhielt das blaue Band. Ein Jahr später wurde sie
von ihrem Schwesterschiff "Europa" überholt, gewann aber
1933 mit 28,51 Knoten Durchschnittsgeschwindigkeit den
Rekord zurück.
Der Kapitän, Kommodore Ziegenbein, soll nach dem zweiten
Rekord seinem Küchenchef befohlen haben, ein besonderes
Gericht zur Zelebration der zweiten Trophäe zu kochen.
Diese Geschichte erzählt Patrick Buchert, der sie von
seiner Mutter Irmgard erfahren hat, die als
Kindergärtnerin auf der "Bremen" angeheuert wurde. Der
Koch, ein Walliser oder Genfer, habe erwidert, er hätte
schon Kalbfleisch zugeschnitten. Ziegenbein habe ihm
darauf gesagt, als Schweizer müsse er sich etwas mit
Käse einfallen lassen. Der Koch habe darauf Käsescheiben
in die Schnitzel gestopft und das Gericht zu Ehren der
ausgezeichneten "Bremen" Cordon bleu getauft.
Eine eindrückliche Geschichte. So schön, dass sie viele
Köche gerne weiter erzählen. Ob sie stimmt? Laut der
Reederei der "Bremen" und der "Europa" kann man es sich
jedoch nicht vorstellen, dass das Cordon bleu in der
Kombüse der "Bremen" erfunden worden sei. Diesen
ernüchternden Bescheid liess ein mehr als
achtzigjähriger Herr ausrichten, welcher damals
Chefsteward auf der "Bremen" war. Der Koch habe
tatsächlich Cordon bleu angeboten, aber nach einem
Rezept, dass er aus Frankreich oder der Schweiz
mitgebracht hatte. Die Schiffsküche sei nach den
Standards in den Ländern der Connaisseurs ausgerichtet
worden, um den 846 Gästen der ersten Klasse die neusten
Kompositionen zeitgemässer Kochkunst anbieten zu können.
Erfunden in Brig? Man erzählt sich eine weitere
Geschichte
Ob das Cordon bleu eine solche war, bleibt umstritten.
Erhellende Dokumente über den Küchenchef der "Bremen"
verbrannten 1944 mit der Hamburger Zentrale. Die
"Bremen" gibt auch nichts mehr preis - sie wurde 1941
von einem Schiffsjungen aus Rache in Brand gesteckt.
Womit die Frage nach dem Schöpfer de Cordon bleus immer
noch nicht geklärt ist. Wenn nicht dieser Koch, welcher
dann? Otto Ledermann, 85, pensionierter Küchenchef und
Kochlehrer, hat die Geschichte von seinem Schwager
gehört, der sie von einem Historiker im Wallis erfahren
hatte. Vor gut 200 Jahren habe eine Gesellschaft von
dreissig Personen in einem Restaurant bei Brig
Schweinscarré bestellt. Kurz vor Mittag habe sich eine
zweite, dreissigköpfige Gruppe eingefunden. Damals gab
es keinen Expresslieferdienst, also musste die Köchin
improvisieren. Sie schnitt das Schweinecarré nicht in
dreissig, sondern in sechzig Portionen. Den Verlust an
Volumen ersetzte sie mit Walliser Rohschinken und Käse,
den sie scheibchenweise in die Schnitzel füllte. Das
Ganze hüllte sie in eine Panade, um Stärke aufzuladen.
Der Patron war überglücklich. Sie habe ihm aus der
Patsche geholfen, dafür verdiene sie das blaue Band. Sie
brauche kein Cordon bleu, habe die Köchin beschieden, er
könne ja das Gericht so bezeichnen.
Blaue Bänder lösen heute keine Euphorie mehr aus.
Cordons bleus dagegen schon. Das Geheimnis der
Anonymität ihrer Kreation bleibt zwar ungelöst, sie sind
aber begehrter denn je. |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Hier könnt Ihr Euch eine kleine Auswahl von Presseartikeln über das Planet
Edelweiss als
Pdf-Datei herunterladen. Für die Ansicht benötigst Du den Adobe Reader, den Du Dir bei Adobe
downloaden kannst.
Planet Edelweiss vor 100 Jahren
Berner Zeitung, Vorschau, November 1997
Freiburger Nachrichten, Vorschau, November 1997
Berner Zeitung, Eröffnung, Dezember 1997
Freiburger Nachrichten, Eröffnung, Dezember 1997
Expresso, November 1998
Berner Zeitung, Parkplatz-Problem, 1998
GV Swiss, Pangasinstallation, 2000
Freiburger Nachrichten, Konzert Rään, 1998
Freiburger Nachrichten, Hockeymatch gegen Disco Outside, 2003
|
 |
 |
 |
 |
|